Mit Klaus Millerferli konnte der DHV Bezirk Stuttgart-Ludwigsburg einen Referenten gewinnen, der sein Musikerwissen bereitwillig und außerordentlich kompetent an die wissensdurstigen Teilnehmer weitergibt.

Am 26.11.2016 fand der Basso-Lehrgang im Bürgerhaus Rohracker statt. 13 Teilnehmer vom Anfänger bis zum/zur erfahrenen Bassisten/-in erlebten einen abwechslungsreichen und vor allem lehrreichen Tag. Themen wie Notation, Artikulation, Dynamik und Tempi, kleine Geschichtskunde des Bassinstruments, Styles und Bassrhythmik, Instrumentenkunde incl. Einblicke in das „Innere“ des Bassinstruments, Technik mit Grundlagen der Akustik, Mikrofone und zuschaltbare Klangfarben bis hin zu Einstellungsvarianten der Verstärker standen auf dem Tagesprogramm.  

Klaus Millerferli verstand es, Theorie zu vermitteln und mit Praxis diese lebendig zu machen und jedem Teilnehmer auf dem individuellen Niveau Neues mitzugeben. Ausgestattet mit Grundlagenkenntnissen, einer großen Portion Motivation zum Üben und gestärkt mit der Erkenntnis

…ein guter Bass ist das Fundament einer jeden Musik sowohl harmonisch als auch rhythmisch

 gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurück in ihre Orchester.

„Vielfalt erleben – Gemeinsam musizieren mit Flüchtlingen“: So hatten die Akkordeonjugend des DHV Bezirks Stuttgart-Ludwigsburg e.V. und die Harmonika-Gemeinschaft Ludwigsburg einen Percussion-Workshop für acht- bis achtzehnjährige Kinder und Jugendliche ausgeschrieben. Den Flyer dazu hatte die HGL in Flüchtlingsunterkünften und an Schüler der Förderklassen für Flüchtlinge in der Kasteneckschule in Freiberg verteilt.

Leiter des Workshops war der bekannte Schlagzeuger und Percussionist Bernd Settelmeyer, der Auszüge aus seinem Konzertrepertoire an Kinder in Musikschulen weitergibt. Musik als Medium und Methode unterstützt den Spracherwerb, schafft Zugang zu Kindern und Jugendlichen auch jenseits einer gemeinsamen Sprache und fördert die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen und den sozialen Zusammenhalt. So kann Musik erste Brücken bauen und ein Gefühl von Zugehörigkeit schaffen. Auf ihren Cajons - den Kistentrommeln - sitzend, klopften die Kinder aus dem Irak und Syrien die von Bernd Settelmeyer zuvor mit einfachen Worten erklärten Rhythmen. Zum Ausprobieren hatte er außerdem Daboukas (Bechertrommeln aus dem Nahen Osten), ein Balafon, eine Art afrikanisches Xylophon, eine Gewittertrommel, eine Cabasa und verschiedene Gongs mitgebracht, mit denen sich die unterschiedlichsten musikalischen Effekte erzeugen lassen. Höhepunkt war die am Nachmittag erarbeitete kleine Zirkusvorstellung. Ein Pferd mit Reiter, zwei Löwen und eine Seiltänzerin wurden szenisch durch die Kinder dargestellt. Mittels der Instrumente gelang es den Kindern, das Galoppieren des Pferdes, das Schleichen der gefährlichen Löwen und die Leichtigkeit des Seiltanzes nachzuahmen. Ein Lob von Bernd Settelmeyer für ihre eifrige Mitarbeit ließ die Kinder strahlen. 

Bericht: Barbara Meißner

Harmonika-Gemeinschaft Ludwigsburg e.V.

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